Altertum

Ein unendliches Paradies ist die Präfektur Lassithi für Freunde der Archäologie. Aber auch diejenigen, die daran kein besonderes Interesse haben, werden ergriffen sein, wenn sie die Ruinen der antiken Städte oder der mittelalterlichen Denkmäler durchwandern und sich die Geschichten und Legenden, die Mythen und Überlieferungen anhören, von denen solche Stätten immer begleitet sind.

Hier befinden sich viele der ersten und bedeutendsten Zentren der minoischen Zivilisation, wie z. B. der Palast von Zakros, die minoischen Städte Paleokastro und Gournia, sowie die Seefahrtszentren- Häfen, Mochlos und Psiras.

Die eteokretischen Städte Päsos und Driros, wo sich die letzten Minoer niederließen, die Eteokreter, die „echten Kreter“, die von Homer „Megalitores“ genannt wurden, d.h. großherzig und großzügig.

Weitere bedeutende antike Städte sind Lato und Itanos, die Siedlungen auf dem Berg Karfi auf der Lassithi-Hochebene, in Vasiliki bei Ierapetra, in Trypitos bei Sitia, bei Xerokambos und auf der Insel Koufonissi, die zur Stadtgemeinde Lefki gehört. Außerdem die Festungen Spinalonga, Kazarma in Sitia, Kales in Ierapetra, die venezianische Villa in Etia und die mittelalterliche Siedlung in Voila.

Einige der bedeutendsten archäologischen Funde der Präfektur kann man in den archäologischen Museen, die sich in Agios Nikolaos und in Sitia befinden, bewundern, aber auch in zwei opulenten und interessanten archäologischen Sammlungen in Ierapetra und in Neapoli.